Überschwemmungen

Als wenn die Rebellion und all ihre Folgen nicht genug wären: Nun kommt auch noch eine Naturkatastrophe hinzu. Seit einigen Tagen steigt der Pegel des Ubangi und seiner Nebenflüsse ständig an. Als wir in der vergangenen Woche Mobaye verlassen haben, war das Wasser schon bedrohlich nahe an die ersten Häuser am Fluss herangetreten; mittlerweile stehen ganze Stadtviertel von Mobaye unter Wasser.

Doch natürlich sucht sich ein Fluss nicht nur eine Stadt aus; über viele unserer Kapellengemeinden am Strom erreichen uns hier in Bangui dieselben Nachrichten: Land unter. Und auch einige Viertel der Hauptstadt bleiben nicht verschont – Mobaye und Bangui liegen schließlich am selben Fluss.

Der nationale Radiosender „Ndeke Luka“ berichtete gestern von mehr als 10.000 Menschen, die bislang unter dem Hochwasser Schaden erlitten haben, allein in Bangui. Und fügt auf seiner Internetseite hinzu: „Ist das Phänomen außergewöhnlich oder natürlich? – Nach Angaben von Meteorologen ist das Ansteigen das Wasserspiegels der letzten Zeit wahrscheinlich auf die Klimaerwärmung zurückzuführen.“

(in: https://www.radiondekeluka.org/actualites/societe/34720-rca-plus-de-10-mille-personnes-affectees-par-les-inondations-ont-besoin-d-aide-d-urgence.html )

 

 

 


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