Der kleine Jean, Teil 2

Jean bekommt seit gestern seine Chemotherapie, zumindest die zwei Produkte, die in der Krankenhausapotheke vorrätig sind.

Das Carboplastin, von dem ich vorgestern schrieb, ist in dem einen Depot in Douala jetzt doch nicht vorrätig, aber unsere Apotheke hat zugesagt, dass sie es bei einem anderen Großhändler versuchen wolle. Allerdings hatte die engagierte Apothekerin gestern noch einen kleinen Autounfall, so dass, als ich sie heute Morgen anrief, sie auf dem Weg zur Polizei war. Deshalb lief heute auch nichts mehr in Sachen Bestellung.

Das ist der Alltag hier.

Die Chemotherapie macht dem kleinen Jean schon zu schaffen. Fieber, keinen Hunger, viel Weinen. Als ich heute Abend im Krankenhaus vorbeiging, war er aber die ganze Zeit nur am Schlafen.

Morgen geht es wieder zurück Richtung Mobaye. Wenn alles gut geht, wollen wir Donnerstagabend ankommen.

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