Weihnacht 2018

Wieder zurück in Mobaye. Endlich. Die Zeit in Deutschland, Frankreich und danach auf Zanzibar war sehr schön, aber als der kleine UN-Flieger am Dienstag wieder auf der Piste von Mobaye landete und ich in unserer Stadt ankam, da habe ich mir gedacht, ja, das ist hier jetzt wirklich mein „Zuhause“.

Innerhalb der ersten Stunde, bevor ich überhaupt meinen Koffer auspacken konnte, holte mich die Realität rasend schnelle wieder ein: Rebellen am Straßenrand, Verhandlungen mit Nicht-Regierungsorganisationen, Gemeindemitglieder mit ihren Sorgen und Nöten. Aber vor allem war ich froh, P. Prince wiederzutreffen und die neuen Ordensschwestern aus dem Kongo, die das Schwesternhaus, das jahrelang leer stand,  neu bezogen haben.

Es ist hier immer dasselbe Wechselbad der Gefühle zwischen Hoffnung auf bessere Zeiten und Rückschläge, die traurig machen.

Doch dann macht uns das Wort des Propheten Jesaja Mut, das wir am 1. Weihnachtstag hören: „Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Heil verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König“ (Jes 52,7).

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Und so wünschen wir Euch allen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest!

 

Die kleine Spiritanergemeinschaft in Mobaye

 

Lieben Dank an Frau Jordan aus Waren – Maria, Josef und der kleine Jesus sind aus Mecklenburg tatsächlich im Herzen Afrikas angekommen!

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