Wenn Rebellen wüten…

In der vergangenen Woche haben wir uns wieder für vier Tage auf den Weg gemacht, um drei Außenstationen am Ufer des Ubangi zu besuchen: Libanga, Sako und Fiato. Jedes der drei Dörfer hat die Rebellion und den Krieg in unterschiedlicher Weise erlebt. Während viele der Bewohner von Fiato vor Ort geblieben sind (und sich mit den „Anti-Balakas“ verbündet haben), sind alle Bewohner von Sako und Libanga im Mai 2017 in den Kongo geflohen. „Anti-Balaka“-Milizen haben die Einwohner von Sako, die sich mittlerweile auf einer Insel in der Mitte des Flusses niedergelassen hatten, um den Schikanen der kongolesischen Behörden zu entkommen, Anfang August unter Gewaltandrohung gezwungen, in ihr Dorf zurückzukehren. Die Menschen von Libanga befinden sich auch heute noch größtenteils im Kongo, das Dorf ist über weite Strecken von Gräsern und Sträuchern überwuchert.

In allen drei Orten haben wir Gottesdienst gefeiert und Taufen gespendet. Das ist unsere Antwort auf das Wüten der Rebellen.

In Sako durfte ich in einem einzigen Gottesdienst 52 (zweiundfünfzig!) Kinder und Jugendliche taufen, und 23 junge Christen haben die Erstkommunion empfangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein Gedanke zu “Wenn Rebellen wüten…

  1. Lieber Olaf,

    heute, am Schutzengelfest, drängt es mich, dir einen Gruss zu schicken, dir zu danken für deine Berichte (die Sr. Charlotte mir immer weiterleitet) und vor allem dir/euch/eurem Volk ganz viele Schutzengel zu erbitten!

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