Unser Gesundheitszentrum in Kambo

In einem vorherigen Eintrag hatte ich einmal davon geschrieben, dass bislang keine große Nichtregierungsorganisation, wie z.B. das Rote Kreuz, Unicef oder „Ärzte ohne Grenzen“ unter unseren Flüchtlingen auf kongolesischer Seite tätig sei. Und ich hatte angemerkt, dass dies nicht an deren fehlender Bereitschaft liege, sondern an der alles blockierenden Verwaltung hier im Kongo. Auch P. William hatte das im französischen Fernsehen mit deutlichen Worten angeprangert.

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Mittlerweile gibt es eine erste positive Wende. „Ärzte ohne Grenzen“ (= „médecins sans frontières“ = MSF)  hat nach drei Monaten des Wartens eine Arbeitserlaubnis erhalten – mit deutlichen Auflagen, aber immerhin. Das internationale Team beginnt jetzt, bestehende kongolesische Gesundheitsposten und Krankenhäuser zu unterstützen – mit Fachwissen, Medikamenten, Bau von Latrinen und zusätzlicher Bezahlung für das lokale Personal.

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Auch unser Projekt in Kambo (Demokratische Republik Kongo) wird davon profitieren. Bedingung war, dass das Team unseres Krankenhauses von Zangba (Zentralafrikanische Republik) um Mama Marie-Antoinette nun im staatlichen Gesundheitsposten von Kambo arbeitet, Hand in Hand mit dem dreiköpfigen Team vor Ort. Unser System der kostenlosen Behandlung erhalten wir aufrecht – durch den Kauf der Medikamente und die Bezahlung des Personals. In zwei, drei Wochen will MSF das Projekt übernehmen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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